Namibia stärkt die Planung für grünen Wasserstoff in Lüderitz
Namibia treibt seine Strategie für grünen Wasserstoff und eine nachhaltige Industrialisierung weiter voran. In Lüderitz fand 2026 ein regionaler Stakeholder-Dialog im Rahmen des Namibia Green Hydrogen Programme statt, um die nächsten Schritte für Investitionen, Infrastruktur und industrielle Dekarbonisierung zu diskutieren.
Lüderitz als strategischer Standort
Lüderitz entwickelt sich zu einem wichtigen Standort für Namibias zukünftige Wasserstoffwirtschaft. Die südliche Küstenregion verbindet sehr gute Bedingungen für erneuerbare Energien mit dem Zugang zu Hafeninfrastruktur und schafft damit Voraussetzungen für Produktion, Verarbeitung und zukünftigen Export von grünem Wasserstoff.
Grüner Wasserstoff als Teil der Industrialisierung
Namibia möchte seine außergewöhnlichen Solar- und Windressourcen nutzen, um neue industrielle Wertschöpfungsketten aufzubauen. Grüner Wasserstoff und grünes Ammoniak sollen dabei nicht nur zur Energiewende beitragen, sondern auch Investitionen, lokale Beschäftigung und neue industrielle Aktivitäten im Land fördern.
Infrastruktur und internationale Märkte
Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von erneuerbarer Energie, Elektrolyse, Speicherung, Transport und Hafenlogistik. Namport bereitet insbesondere die Häfen von Lüderitz und Walvis Bay darauf vor, die entstehende Wasserstoffindustrie und zukünftige Exportströme zu unterstützen.
Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren
Die Einbindung regionaler Behörden, Unternehmen und weiterer Interessengruppen spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der Wasserstoffstrategie. Die Gespräche in Lüderitz sollen sicherstellen, dass wirtschaftliche Entwicklung, Infrastrukturplanung und lokale Interessen gemeinsam berücksichtigt werden.